Willkommen

in der ev. integrativen Kindertagesstätte
und Familienzentrum Hünxe

 

oma….hieß es am Mittwoch, den 17.01.2018  in unserem Kindergarten in der roten Gruppe.

Wie in jedem Jahr luden auch dieses Jahr die Kinder wieder ihre Großeltern in den Kindergarten ein, mittlerweile eine feste Tradition die von allen Seiten dankbar und herzlich angenommen wird. Im Vorfeld hatten die Kinder bereits entschieden das es neben Kaffee für die Großeltern auch noch köstliche Schokoladen Muffins geben sollten. Also wurde einen Tag zuvor die Ärmel hochgekrempelt und gebacken.

Endlich war der Tag angekommen an dem die Großeltern kommen durften und bei vielen Kindern war die Aufregung groß und das Herzklopfen laut. Mittlerweile hat sich die Welt der Kinder so gewandelt das die Großeltern teilweise nicht mehr in greifbarer Nähe wohnen oder zeitlich eingeschränkt sind da diese selbst noch voll im Berufsleben stehen. Umso dankbarer sind die Kinder das es von vielen Großeltern ermöglicht wird an diesem Nachmittag hier zu sein.

Um 14.30 Uhr ging es los und eine lustige, gesellige und fröhliche Runde fand sich in der roten Gruppe zusammen. Aufgeregt wurden Oma und Opa von einem Spielbereich in den anderen mitgenommen und ihnen wurde detailliert von den Kindern erklärt was man da so machen kann. Umso schneller saßen alle beisammen am Tisch als es hieß dass wir nun etwas Trinken  und die Schokoladen Muffins essen wollen. Ein genüssliches Schmatzen und schokoladige Münder verrieten dass es geschmeckt hatte. Im nu war alles aufgegessen, aber wer gut essen kann der kann auch gut arbeiten. Und so stand noch eine kleine Aktion an die die Kinder mit ihren Großeltern gemeinsam angehen sollten. Gegenseitig sollten sie sich eine Hand bemalen und auf ein Papier abdrücken, ein schönes Andenken an diesen Nachmittag. Und als Beweis dass die Kinder und Großeltern fleißig waren, wurden Fotos gemacht. Diese sollen zusammen mit den Handabdrücken als Andenken in die Kindergartenmappen.

Viel zu schnell flog der Nachmittag vorbei und der Abschied fiel schwer, aber wir hoffen dass wir uns alle gesund im nächsten Jahr wiedersehen!

Auch die grüne Gruppe bekam an diesem Tag Besuch von den Großeltern. Zur Begrüßung führten die Kinder eine Klangeschichte über ein Gewitter auf. Von den Omas und Opas gab es einen tosenden Applaus. Anschließend stärkten sich alle gemeinsam mit Kuchen und Waffeln, bevor es dann ans gemeinsame Spielen ging. Es wurde gepuzzelt, gebaut, gekuschelt und Tischspiele gespielt. Zum Abschluss wurde ganz schnell aufgeräumt, die Tische zur Seite gestellt und ein großer Stuhlkreis gemacht. Dann wurden alte und neue Kreisspiele gespielt. Viele Großeltern kannten noch das Spiel vom „dicken Tanzbär“ und „Dornröschen“ und konnten kräftig mitsingen und Tanzen. Bei dem „kleinen Pinguin“ mussten alle herzlich lachen, als es ans gegenseitige Kitzeln ging. Auch in der grünen Gruppe ging der Nachmittag viel zu schnell vorbei und alle freuen sich schon auf die nächste Einladung.

Am nächsten Tag sollte in den anderen beiden Gruppen auch der Großelternnachmittag stattfinden, aber leider kam das Sturmtief Friederike dazwischen und der Nachmittag musste abgesagt werden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und der Nachmittag wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

 

kibazAm Freitag, den 19.5. machten sich 25 Kinder aus unserem Kindergarten im Alter von 3-6 Jahren auf, um am Flugplatz Schwarze Heide den Flieger- Kibaz zu machen. Dies ist ein Kinderbewegungsabzeichen für den Luftsport in Nordrhein-Westfalen und besteht aus einem altersgerechten Bewegungsparcours mit zehn verschiedenen Stationen, die sich spielerisch auf die Fliegerei beziehen.

Veranstaltet wurde es vom Fliegerclub Gladbeck und Kirchhellen, dem Flugsportverein Oberhausen-Duisburg, Luftfahrt-Verein Bottrop und den Luftsportverein Dinslaken.

Unser neues Thema : Kinder brauchen Märchen ( und warum Vorlesen so wertvoll ist )

Bewusst haben wir uns in der roten Gruppe dazu entschieden mit den Kinder Märchen zu lesen und kindgerecht zu bearbeiten.

froschViele denken vielleicht das Märchen nichts für Kinder sind, da ihnen nachgesagt wird sie wären grausam und schaden dem Kind. Jedoch ist das wirklich so? Der Fernseher mit seinen Inhalten scheint für einige Eltern die bessere Alternative zu sein. Dort kommen schon die Kleinsten mit Fernsehinhalten in Kontakt, die aufs äußerste brutal einhergehen. Da werden Menschen brutal zusammengeschlagen oder erschossen, Autos fliegen durch die Luft und Flugzeuge explodieren … das ist deutscher Fernsehalltag und für viele ein denkbarer Ersatz sein Kind zu beschäftige.

Schauen wir uns doch einmal an warum Märchen gerade heute zeitgemäß sind. An erster Stelle ( und als wie wir sehen der wichtigste Punkt ) steht die Kommunikation. Wenn ich als Erwachsener mit dem Kind in die Kommunikation gehe, geht mein Kind mit großer Sicherheit darauf ein und wirklich schöne Gespräche entstehen. Ein Märchen wird lebendig durch den Erzähler und lebt weiter durch den Zuhörer.

Ebenfalls zeige ich meinem Kind durch das Lesen eine Wertschätzung der besonderen Art. Es ist wertvoll sich so Zeit für das Kind zu nehmen, eine Situation von Geborgenheit und Gemütlichkeit geprägt.

Auch kognitiv werden Kinder durch das Vorlesen herausgefordert. Nur durch den Inhalt des Gehörten lernt das Kind in seinem Kopf eine eigene Fantasie zu entwickeln, das Gehörte in Bilder umzusetzen.

Doch auch eine Hilfe im Alltag, gerade für Kinder können Märchen sein. Kinder erfahren dass es neben unserem starren und festgefahrenen Alltag auch noch die Möglichkeit zu einem anderen gibt. Die Werte in Märchen sind gleichbleibend und zuverlässig, bieten den Kindern einen Leitfaden durch das Leben an und zeigen Lösungsmöglichkeiten für verschiedene Probleme auf. Von Angst über Freude bis hin zu Versagungsängsten, gibt es Märchen die diese Themen behandeln. In den Märchen gibt es Hauptfiguren die verschiedene Situationen meistern, sie werden zu Helden für die Kinder.

Oft stellen wir fest das die Kinder sich Dinge versprechen die sie nicht einhalten wollen oder können. Wie groß ist die Enttäuschung beim Gegenüber wenn das versprochene nicht eingehalten wird? Doch welches Märchen liest nun die rote Gruppe ? Um die Kinder dafür zu sensibilisieren haben wir uns für den „ Froschkönig“ entschieden.

Mit kindgerechten kreativen, gestalterischen, hauswirtschaftlichen und musikalischen Angeboten werden wir dieses Märchen mit den Kindern bearbeiten und werden am Ende sicherlich erkannt haben ob an dem Leitspruch dieses Märchen: „Versprochen ist versprochen und das wird nicht gebrochen!“ und was einem Gutes wiederfahren kann wenn man sein Versprechen einhält, etwas Wahres ist.

Mit einem fröhlichen „QUAK,QUAK,QUAK“ grüßt euch die rote Gruppe !

Dieser Kurs richtet sich an alle Eltern, die Kinder im Alter von 0-18 Jahren in ihrem Großwerden begleiten. Die meisten Eltern handeln in der Überzeugung, das Beste für ihr Kind zu tun. Da die Kinder von Geburt an jedoch individuelle Wesen mit eigenem Willen und Vorstellungen sind, die mit zunehmenden Alter wachsen, sind Grenzen und Reibungspunkte vorprogrammiert. Darüber hinaus bedeutet Elternsein ganz pragmatisch, Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen und im Dschungel der Möglichkeiten „richtig“ oder „falsch“ abzuwägen.

Im Internet, Elternzeitschriften und anderen Ratgebern gibt es eine Vielzahl von Vorschlägen für eine gelungene Erziehung. Jedoch nimmt die Verunsicherung durch widersprechende Tipps eher zu.

An fünf Abenden wollen wir gemeinsam das Vertrauen in die eigene Urteilsfähigkeit stärken und das Gespür für den eigenen „richtigen“ Weg (wieder)finden.

Wann: Donnerstags, den 2.3., 16.3.,30.3.,27.4. und 11.5.
Zeit: 19.30-21.30 Uhr

Leitung: Stephanie Brandt, Familienbildungsstätte Voerde

Anmeldung unter: 02858 2650

Für Kinder gibt es nichts schöneres und wichtigeres als zu spielen.

bausteineIm Spiel lernen sie ohne Zwang mit Selbstverständlichkeit und großer Freude sich selbst und ihre Umwelt kennen.
Ein Tag ohne Spiel ist für Kinder ein langweiliger Tag, sei es, dass sie krank sind und nicht zum Kindergarten können oder sie vor lauter Terminen nicht gemeinsam etwas unternehmen können.

Zeit zum Spielen findet sich immer und es gibt fast keinen Ort, an dem man nicht spielen könnte. Die Voraussetzung für anregendes freies Spiel trägt jedes Kind in sich: Fantasie, Begeisterungsfähigkeit, Neugierde, Ausdauer, Geschicklichkeit und der Spaß gesellt sich von allein dazu. Viele Fähigkeiten erlernen sie auch im Spiel: miteinander kommunizieren, sich mitzuteilen und zu teilen.

Weniger ist oft mehr und das auch beim Spiel. Ein paar Steine, eine Kordel, als auch einfache Fundstücke vom Spaziergang können sehr anregend sein. Durch die Angebote die uns in der nächsten Zeit begleiten werden, möchten wir den Kindern zeigen, dass es nicht immer die große Ritterburg oder das Barbiepuppenhaus sei muss, sondern auch das selbst gebaute Spielzeug, dass mit wenigen Materialien erschaffen wurde, große Freude bereiten kann.

Kreative Angebote, wie musische und natürliche Bewegungsspiele werden in unserem Projekt einen Platz finden.

Auftakt zum neuen Thema wird der Spielzeugtag am 24.01.2017 sein.